Wir sind erstaunt über die erneut aufflammende und unsachliche Diskussion im Hinblick auf den verwaltungsgerichtlich gefundenen Kompromiß zur Genehmigung der Windkraftstandorte im Zöschinger Staatswald.
Bürgermeister Schön und Projektierer Honold haben noch in der Gerichtsverhandlung dem Vergleich zugestimmt,
der Zöschinger Rat hat in seiner darauffolgenden Sitzung diesen bestätigt. Die Bürger waren auch
zufrieden mit dem Ausgang dieses Verfahrens.
Die Diskussion wurde nur immer wieder angeheizt durch Vorstände anderer Vereine, deren strafrechtlich relevanten und hetzerische Aussagen im Hinblick auf Herrn Rechtsanwalt Brauns, dem Prozeßbevollmächtigten der Gemeinde Zöschingen, letzteren zu Recht darüber nachdenken lassen, gerichtliche Schritte gegen diese Vereine zu erwägen.
Wenn Herr Schön öffentlich glaubt ihm nacheifern zu müssen , in dem er unhaltbar wie ein gescholtenes Kind behauptet, dass in den Veranstaltungen der Bürgerinitiative „haarstäubende Aussagen“ getroffen worden seien , sollte er tunlichst Roß und Reiter nennen und seine Aussagen auch belegen können, ansonsten droht ihm selbiges Nachspiel wie evtl. den genannten Vereinen.
Aus Sicht der Bürgerinitiative ist es schade, dass ein Bürgermeister durch solche Aktionen am Ende seiner Amtszeit seine wenigen Sympathien, die er noch in seiner Bürgerschaft hat, gänzlich verscherzt. Hatte er nicht selbst in einem Radiointerview des bayrischen Rundfunks im letzten Jahr überzeugt verlauten lassen "... und dann hat darüber ein ordentliches Gericht entschieden und ich hoffe dann kehrt wieder Ruhe im Dorf ein...". Was sind nun diese Worte wert? - wie es uns scheint, kaum etwas!
Die Raiffeisenbank Dillingen täte gut daran, anstatt ihrem entgangenen Finanzierungsgewinn öffentlich nachzuweinen, den Bürgern Zöschingens, ja des Bachtals lieber den Wertverlust ihrer Immobilien zu erklären, die sie für ihre Altersabsicherung am Mund abgespart haben. Raiffeisen und Schulze-Delitzsch, quo vadis ?
Bernd Lemmer, Vorsitzender
Frank Wölfel, stellv. Vorsitzender

